Implantat Zahnarzt Dr. Dreißig Dinkelsbühl

<h1>Mit Implantaten auch im Alter noch beherzt zubeißen</h1>

Verwenden Sie ein herausnehmbares Gebiss? In diesem Fall kennen Sie das vielleicht: Sie sitzen im Wirtshaus, möchten das Behältnis mit Ihren dritten Zähnen aus der Tasche nehmen – und greifen ins Leere. Ihr Gebiss liegt unterdessen an seinem üblichen Fleck auf dem Nachttisch. In solchen Situationen wäre man froh, wenn man die Zeit zurückdrehen könnte, um endlich wieder richtige, feste Zähne zu besitzen. Dank Implantaten können wir diesen Wunsch wahr werden lassen.

<h2>Ein völlig neuer Zahn</h2>

Die sichtbare Zahnoberfläche ist bloß ein Teil des Zahnes. Damit der Zahn sicheren Halt findet, reicht die Zahnwurzel bis tief in den Kieferknochen hinein. Fehlen jetzt Zähne, ersetzen Brücken bzw. Prothesen lediglich die Zahnoberfläche. Anstatt eines vollständigen Zahnes erhält man also nicht mal 50 Prozent eines Zahnes! Dass diese Lösungen keinen langfristigen, sicheren Halt ermöglichen, ist deshalb nicht weiter verwunderlich.
Mit Hilfe eines Implantates kann im Gegensatz dazu der ganze Zahn wiederhergestellt werden. Genau wie eine Zahnwurzel ist es fest im Kieferknochen verankert und bietet dem Zahnersatz sicheren Halt, so dass Sie mit Ihrem neuen Zahn wieder ebenso fest zubeißen können wie mit Ihrem alten. Optisch lässt sich der neue Zahn dank ästhetisch perfektem Zahnersatz selbst auf den zweiten Blick nicht von Ihrem alten Zahn unterscheiden. Ein Großteil unserer Patienten berichten uns später, dass Sie nach einiger Zeit regelrecht vergessen hätten, welcher Ihrer Zähne denn überhaupt künstlich ist.
Mit Implantaten können auch komplette Zahnbögen ersetzt werden. Abhängig vom Befund benötigen wir bloß vier bis acht Implantate pro Zahnreihe, um Ihnen ein vollständig neues Gebiss zu geben und schlecht sitzende Prothesen endgültig überflüssig zu machen.

<h2>Wie wird ein Implantat eingepflanzt?
</h2>
Um das Implantat einzusetzen, bohren wir ein kleines Loch in Ihren Kieferknochen. Da diese kleine Operation unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird, ist sie zu hundert Prozent schmerzfrei und dauert außerdem nicht lange. Nach 20 bis 30 Minuten ist der Vorgang abgeschlossen und das Implantat muss nun einheilen. Das Implantat wird aus extrem harten Titan angefertigt und wird überaus gut vertragen. Nicht allein, dass weltweit bisher noch von keinen Abstoßungserscheinungen berichtet wurde, der Knochen verwächst sogar auf natürliche Weise mit der künstlichen Zahnwurzel. Nach ca. einem viertel bis einem halben Jahr ist das Implantat vollständig eingeheilt und wir können den Zahnersatz aufschrauben. Ebenso wie das Implantat kommt dieser aus einem deutschen Meisterlabor, so dass er neben ästhetischer Perfektion auch größte Stabilität bietet.

<h2>Existieren bestimmte Bedingungen für den Implantateinsatz?</h2>

Falls nicht genug Knochensubstanz zur Verfügung steht, müssen wir zuvor einen Knochenaufbau vornehmen. Das ist wichtig, damit das Implantat genügend Halt findet.
Da eine Parodontitiserkrankung nach einer Weile zum Verlust des Implantates führen würde, müssen wir diese zunächst vollständig kurieren.
Komplikationen sind nach dem Eingriff unwahrscheinlich. Sie selber können viel dafür tun, um eine sichere Einheilung zu ermöglichen, indem Sie eine ordentliche Mundhygiene einhalten und vom Tabakkonsum absehen. Die Stiftung Warentest rät dazu, dass jeder Mensch aller sechs Monate zur Karies- und Parodontitisvorsorge eine professionelle Zahnreinigung in Anspruch nimmt. Besonders für Menschen mit Implantaten ist diese professionelle Nachsorge (Recall) unverzichtbar für den Langzeiterfolg.

<h2>
Was kostet der Implantateinsatz</h2>

Im Vergleich mit Brücken und Prothesen, die immer wieder ersetzt und repariert werden müssen, sind Implantate nicht nur die bessere, sondern auf Dauer auch die billigere Lösung. Ein Implantat haben Sie bei guter Pflege und Gesundheit ein Leben lang, womit sich die Behandlungskosten schnell relativieren.
Die Kosten, um einen verloren gegangenen Zahn zu ersetzen, liegen zwischen 1700 und 2500 Euro. Die gesetzlichen Krankenversicherungen unterstützen Sie dabei mit einem gesetzlich festgelegten Zuschuss zum Zahnersatz. Private Krankenversicherungen, ebenso wie Zahnzusatzversicherungen, bezahlen zumeist zumindest die Hälfte der Kosten, abhängig vom Versicherungsplan teilweise aber auch um einiges mehr.