Implantat Zahnarzt Dr. Dreißig Dinkelsbühl

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Prophylaxe

Parodontose (Parodontitis, Knochenschwund)

Kinder- und Jugend-Zahnheilkunde

Laser- Zahnbehandlung

Zahn- Implantate

Viele Menschen mit Zahnproblemen oder Zahnersatz haben den Wert einer Implantat- Behandlung noch gar nicht richtig erkannt, um die Vorteile für sich zu nutzen. (www.implantate-dinkelsbuehl.de)

Zahn-Implantat- Kieferaufbau bei Knochenschwund

Oralchirurgie

Schmerzen

Angst

Zahnersatz

Zusatzversicherung

Berufsbilder beim Zahnarzt

  • Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r: (http://www.ihre-zahnaerzte.org/unsere-praxis/stellenangebot-als-zahnmedizinische-fachangestellte)

Oralchirurgie (Fachzahnarzt für Oralchirurgie)

[[phrase]] Sind Sie schon einmal über den Begriff „Oralchirurgie“ gestolpert, konnten aber mit all den Fachbegriffen nicht viel anfangen? Lesen Sie im hier, mit welchen Dingen sich die Oralchirurgie beschäftigt und wie sie Ihnen dabei helfen kann, attraktive, gesunde Zähne zu bekommen.

Die Oralchirurgie liegt fachlich zwischen der Arbeit eines Zahnarztes und der eines Oralchirurgen. Zum Gebiet der Oralchirurgie gehören folglich operative Behandlungen aller Art, die die Mundhöhle betreffen. Die Bedingungen, die der Zahnarzt erfüllen muss, um auf dem Gebiet der zahnärztlichen Chirurgie arbeiten zu dürfen, sind anspruchsvoll. Er braucht eine 4-jährige Weiterbildung im Fach der oralen Chirurgie, um die erforderlichen Operationstechniken zu erlernen, die bei Eingriffen in der Mundhöhle zum Einsatz kommen. Erst danach, und wenn eine Mindestanzahl von Operationen vorgenommen wurden, kann er die Prüfung zum „Fachzahnarzt für Oralchirurgie ablegen, um sich „Oralchirurg“ nennen zu dürfen.

Sie haben daher die Sicherheit, dass nur ein erfahrener Profi Sie behandelt und vor allem behandeln darf! Das bedeutet für Sie die Gewissheit, immer in fachkundigen Händen zu sein, wenn Sie sich einer solchen Behandlung unterziehen müssen.

Die Oralchirurgie beinhaltet primär diese Schwerpunkte:

  • Wiederherstellung von Knochen und Gewebe
  • Entfernung von vereiterten Wurzelspitzen (Wurzelspitzenresektion)
  • Behandlung von Entzündungen der Zähne, Kiefer oder -gewebe
  • Behandlung von Speichelsteinen
  • Zystenentfernung an den Zähnen und im Kiefer mit anschließendem Kieferaufbau
  • Operation von Lippen-, Zungen- und Wangenbändchen, ggf. auch unter Zuhilfenahme eines Lasers
  • Freilegung von Zähnen und Implantaten
  • Verbesserung des Gewebes vor dem Einsatz von Zahnersatz
  • Behandlung von Parodontitis (auch bekannt als Parodontose); hierzu muss ein chirurgischer Eingriff vorgenommen werden. (Parodontitis ist eine durch Bakterien ausgelöste Entzündung, die dazu führt, dass der so genannte „Zahnhalteapparat“ unwiderruflich zerstört ist; der „Zahnhalteapparat“ besteht aus dem Zahnfleisch, dem Zahnzement, dem Zahnfach und der Wurzelhaut).
  • Versorgung von Zahn- und Kieferunfällen (Trauma)
  • Ziehung von Weisheitszähnen und verschobenen oder überzähligen Zähnen (falls beispielsweise der Kiefer zu klein ist)
  • der Ersatz von fehlenden Zähnen durch Implantate – künstlichen Zahnwurzeln, die in den Kiefer eingepflanzt werden und dort festen Halt fürhochwertigen Zahnersatz bieten
  • Operation zur Beseitigung freiliegender Zahnhälse
  • Tumoroperation

Worauf muss ich vor einer Operatin achten?

Da bei Operationen in der Oralchirurgie üblicherweise lediglich eine lokale Anästhesie erfolgt, sind im Vorfeld keine weitergehenden Vorbereitungen zu treffen. Da Sie nach dem Eingriff für ein paar Stunden nichts essen können, sollten Sie im Vorfeld ein bisschen was zu sich nehmen. Falls die Operation in Sedierung vorgenommen wird, müssen Sie aber mit nüchternem Magen erscheinen. Durch die zahnärztliche Betäubung sind Sie für eine gewisse Zeit verkehrsuntüchtig. Somit sollten Sie sich von jemandem begleiten lassen. Bitten Sie ihre Begleitperson, im Wartezimmer Platz zu nehmen und Sie nach Ende der Operation wieder nach Hause zu bringen. Bitte achten Sie auf Bekleidung, die bequem ist und in der Sie sich wohlfühlen.

Nach Ende des Eingriffs sollten Sie folgende Dinge beachten:

Nahrung und Getränke sollten Sie erst nach dem Abklingen der Betäubung zu sich nehmen. Ansonstens besteht die Gefahr, dass Sie sich beim Trinken verschlucken oder beim Essen auf die Zunge beißen. Am besten nehmen Sie die ersten drei Tage nach dem Eingriff nur weiche Lebensmittel zu sich. So können Sie verhindern, dass sich Essensreste in die noch nicht komplett verheilte Wunde setzen und möglicherweise vorhandene Operationsnähte aufreißen. Beginnen Sie mit der Aufnahme fester Nahrung sehr langsam und kauen Sie idealerweise nur auf der unbehandelten Mundseite.

Bitte verzichten Sie bis sieben Tage nach dem Eingriff auf Nikotin und Alkoholgenuss, drei Tage auf schwarzen Tee sowie Kaffee.

Diese Genussmittel enthalten schädliche Stoffe, die sich störend auf die Heilung auswirken. Bitte denken Sie daran, dass die Wunde in den ersten Tagen ausreichender Kühlung bedarf. Dazu nehmen Sie einfach mit Tüchern umwickelte Eisakkus, die Sie von außen auf die Wunde drücken. Jede Art von Wärme sollte in diesem Bereich vermieden wärmen, da die Schwellung nachlassen muss. Sollten Sie passionierter Sportler sein, so sehen Sie bitte davon ab und treiben sieben Tage lang keinen Sport – durch sportliche Betätigung steigt der Blutdruck, so dass sich die Gefahr von Nachblutungen erhöht. Zusätzlich wird so eine Besserung der Schwellung behindert. Wie lange das Sportverbot gilt, darüber entscheidet Ihr Zahnarzt der Oralchirurgie, ausgehend von Ihrer individuellen Situation.

Lassen Sie nach dem Eingriff beim Zähneputzen den operierten Bereich aus, aber achten Sie ansonsten auf eine einwandfreie Mundhygiene. Legen Sie im Falle von Nachblutungen ein sauberes Stofftaschentuch auf die Wunde und beißen Sie ungefähr eine Stunde fest drauf. Von außen auf die Wunde gelegte, kühlende Umschläge helfen, die Blutung zu stillen.

Und was, wenn Komplikationen auftreten?

Bitte konsultieren Sie sofort Ihren Arzt oder Oralchirurgen, wenn

  • Sie zunehmende, starke Schluckbeschwerden bekommen
  • Sie nur noch schwer atmen können
  • es zu starken Nachblutungen kommt, die sich auch mit der obigen Maßnahme nicht stoppen lassen
  • Sie Temperatur über 38,5° bekommen
  • sich Ausschlag am Körper bildet.

Diese Komplikationen kommen in der Oralchirurgie äußerst selten vor, sollen aber, der Vollständigkeit halber, zur Sprache kommen.