Implantat Zahnarzt Dr. Dreißig Dinkelsbühl

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Bei lockeren Zähnen, Zahnfleischentzündungen oder schlechtem Atem liegt der Grund häufig in einer Parodontitis

Die Volkskrankheit Parodontitis ist eine der verbreitetsten Mundkrankheiten der Welt. Da es sich um eine übertragbare Krankheit handelt, sind nicht bloß Ihre eigenen Zähne betroffen, sondern auch die Ihrer Familienangehörigen.


Parodontitis - Was ist das überhaupt?

Die Parodontitis ist eine von Bakterien ausgelöste Entzündung im Mundbereich und ist auch unter der veralteten Bezeichnung "Parodontose" bekannt. Hierdurch kann der Zahnhalteapparat schlimmstenfalls unwiderruflich zerstört werden. Eine umgehend durchgeführte Parodontitisbehandlung ist der einzige Weg, diesen Prozess zu stoppen. Was früher eine häufig eher unangenehme Behandlung war, ist dieser Tage infolge neuer Behandlungsmethoden in der Regel schmerzfrei. Bei erfolgreicher Behandlung ist ein erneutes Verwachsen der Zahnfleischtaschen möglich. Je früher Sie sich in Behandlung begeben, um so größer ist die Chance, dass man der Parodontitis auch ohne schweren Operationen Herr werden kann.


Wie Parodontitis entsteht

Eine Parodontitis kann im Regelfall auf eine mangelhafte Zahnpflege zurückgeführt werden. Durch Tabakgenuss vergrößert sich das Risiko um 400 bis 600 Prozent. Ebenfalls gefährdet sind Diabetiker und Menschen, deren Lebenspartner an Parodontitis erkrankt sind. Andere Faktoren, die eine Parodontitis begünstigen, sind Mundkaries, Mundatmung, Aids, Tumore, eine unausgewogene Ernährungsweise und Piercings.


Parodontitis - Risiken und Behandlungsmethoden

Die Hauptgefahr einer Parodontitis besteht darin, dass wegen der Entzündung des Zahnfleischrandes langsam der Zahnhalteapparat zerstört wird. Im Vordergrund einer jeden Parodontitisbehandlung steht folglich die dauerhafte Beseitigung der Entzündung. Um dies zu erreichen, ist es von großer Bedeutung, den Bakterien die Lebensgrundlage zu nehmen. Anschließend muss sich das Zahnfleisch an die bakterienfreie Zahnoberfläche anlegen und so eine erneute Entzündung verhindern.

Zur Behandlung kommt in der Regel eine sogenannte Wurzelglättung zum Einsatz. Unter örtlicher Betäubung werden die Zahnoberflächen mit Hilfe spezieller Instrumente von Belägen und Bakterien befreit. Allerdings hat diese Methode den Nachteil, dass Schmerzen im Anschluss ausgelöst werden können. Neben dieser traditionellen Methode existieren einige weitere Methoden wie die Behandlung mittels Laser oder eine Ultraschall-Kürettage.

Welche Behandlungsart im Einzelfall am besten geeignet ist, ist stets auch vom Krankheitsbild abhängig. Nach einer Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch kann der Zahnarzt die erfolgversprechendste Behandlungsmethode auswählen. Wichtig ist, dass die Art der Bakterien erkannt werden kann. Finden sich in den Taschen nämlich anaerobe Bakterien, kann es in der Folge immer wieder zu Rückfällen kommen, da diese Bakterien besonders aggressiv sind und zudem auch ohne Sauerstoff überleben können.

Im Rahmen der Behandlung bedarf es oft eines chirurgischen Eingriffes. Dabei kann es sich um Maßnahmen zum Knochenaufbau handeln, aber auch um plastische Eingriffe, um eine Regeneration des Zahnfleisches zu ermöglichen.

Falls sich die Parodontitis schon in einem fortgeschrittenen Stadium befindet und es bereits zu Knochenschwund gekommen ist, muss dieser zunächst wieder aufgebaut werden. Der Zahnarzt bringt ein spezielles Protein in die Zahnfleischtasche ein, was den Knochen zum Nachwachsen anregt. Das wird von einer Vielzahl chirurgisch spezialisierter Zahnarztpraxen durchgeführt. Sprechen Sie Ihren Zahnarzt darauf an, er kann Sie beraten, ob er diesen Eingriff eigenhändig vornehmen kann oder sie zu diesem Zweck an eine andere Praxis überweist.

In schweren Fällen kann die Behandlung auch mit einem Implantat und darauf befestigtem Zahnersatz kombiniert werden. So können die verbliebenen Zähne entlastet und der Kieferknochen gerettet werden.


Faktoren, von denen der Erfolg einer Parodontitisbehandlung abhängt

Bevor mit der Parodontitisbehandlung begonnen werden kann, muss gegebenenfalls ein genetischer Bakterien-Fingerabdruck genommen werden. Damit lassen sich die für die Parodontitis verantwortlichen Bakterien erkennen und können mit Hilfe spezieller Antibiotika bekämpft werden.

Zudem sollte üblicherweise auch der Lebenspartner auf Parodontitis untersucht werden, da er ansonsten zu einem Rückfall beitragen kann. Bakterien können sich zudem in der Zahnbürste ansammeln. Am meisten kommt es aber auf eine einwandfreie Mundhygiene an.

Da sich nur dadurch die Bakterien gezielt bekämpfen lassen, ist eine professionelle Zahnreinigung meist der erste Schritt einer Parodontitisbehandlung. Die Faktoren, die über den Erfolg der Therapie entscheiden, sind so komplex, dass zu Beginn der Behandlung immer eine umfangreiche Beratung stehen muss.

Auch Ihre Parodontitis ist behandelbar! Wenn wir rechtzeitig damit beginnen, können wir den Verlust von Zähnen oft verhindern.